Die Küste und der Weg nach Hause

Alte Küstenstädte, Abendlicht und der lange, stille Weg von der Adria zurück nach Pirna.

Nach der Kite-Woche wird die zweite Hälfte der Reise langsamer. Die Velika Plaža geht in Ruhetage über, der Fotoapparat kommt öfter raus, und die Route biegt nach Norden — erst die Küste entlang, dann nach Hause.

Kotor und Budva

Kotor ist die Stadt in der Bucht mit den steilen Mauern und dem langsamen Licht am späten Nachmittag. Budva ist breiter und lockerer, mit Stränden, ein paar tausend Jahren verwittertem Stein und warmen Abenden, die auf die gute Art zu lange dauern.

Dieser Teil der Reise braucht keinen Kite, nur einen langsamen Gang und ein langes Mittagessen — und so zu tun, als käme die Bräune von der Kite-Woche und nicht von der Terrasse.

Der Weg nach Hause

Von der Küste biegt die Straße wieder nach Norden. Der Flughafen von Podgorica, ein Flug zurück durch Mitteleuropa, ein Zugstück über Berlin und schließlich Pirna — derselbe Bahnhof, an dem das Ganze begonnen hat.

Die Geschichte ist so gebaut, dass die Rückkehr genauso zählt wie die Ankunft. Eine Reise, die am Gate endet, ist eine halbe Reise. Diese hier schließt sich, wenn zu Hause in Pirna der Wasserkocher angeht und die Fotos anfangen, ihre Bildunterschriften zu finden.

Was hier landet

Fotos von der Küste. Ein paar kurze Notizen aus Kotor und Budva. Ein Eintrag vom Tag der Rückkehr im Tagebuch. Und am Ende ein stiller Rückblick: was sich zwischen Plan und Wirklichkeit verschoben hat, was der Wind an Würde gekostet hat — und was mehr wert war, als ich erwartet hatte.